
Mitten im charmanten Weinort Guntersblum befindet sich das Museum Guntersblum. Mit viel Herzblut wird es vom Verein zur Erhaltung Guntersblumer Kulturguts e. V. ehrenamtlich geführt und überrascht mit drei bis vier wechselnden Ausstellungen pro Jahr. Der Fokus liegt auf regionaler Geschichte – ergänzt durch spannende Themen mit internationalem Blick. Zudem erhalten hier Künstler und Kulturschaffende aus aller Welt eine Bühne. Geöffnet ist das Museum an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr…

Das Heisje wurde im Krieg als Bunker für den Osthofener Flakbeobachtungsposten gebaut. Nach dem Krieg wurde eine Holzhütte als Wingertsheisje auf den Bunker gebaut. Teile davon sind heute noch vorhanden. 2014 renovierte der Osthofener Weinring den Bunker als Aussichtspunkt, der schöne Blicke bis hin zur Bergstraße bietet und ein beliebter Foto-Hotspot ist. Architektonische Details: dreieckige Grundform, als Ausichtsplattform ausgearbeitet, mit Edelstahltreppe und Geländer der Bunkereingang wurde im Zuge der Renovierung 2014…

Ab 1904 verfügte Frei-Weinheim genau 50 Jahre lang über eine Eisenbahnanbindung für Güter- und Personenverkehr. Erhalten ist noch das ehemalige Bahnhofgebäude im Heimatstil. Die einspurige Selztalbahn verband das rheinhessische Hinterland ab Jugenheim-Partenheim mit dem Hafen in Frei-Weinheim. In Nieder-Ingelheim gab es Anschluss an die linksrheinische Ludwigsbahn, die seit 1859 zwischen Mainz und Bingen verkehrte. Da die Selztalbahn vorwiegend für den Transport von Zuckerrüben genutzt wurde, nannte man…

Von der um 1330 für die Antoniter errichteten Kirche ist vor allem der eindrucksvolle Chor erhalten. Die Kirche zählt – neben der Karmeliter- und der Reichklarenkirche – zu den drei erhaltenen gotischen Klosterkirchen in Mainz. Von 1620 bis zur Säkularisation 1802 diente sie den Armen Klarissen. Im einschiffigen Chor hat sich ein vollständiger Malereizyklus aus der Bauzeit erhalten – der einzige dieser Art in Mainz. Die 1948 freigelegten Malereien wurden ergänzt, sodass das einheitliche Gesamtbild…

Die katholische Pfarrkirche St. Walburga wurde 1740 erbaut. Der barocke Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor wurde früher als Simultankirche genutzt. Auf der Empore der Pfarrkirche entdecken Sie einen wahren Schatz: die 1763 von Joseph Anton Onimus erbaute einmanualige, elfregistrige Orgel. Sie ist die einzige erhaltene Orgel des bekannten Orgelbauers und wurde im Jahr 1993 von der Firma Förster und Niclaus liebevoll renoviert.

Am Weg zwischen Friedhof und Marktplatz im Ulmengraben befindet sich das Schillerdenkmal mit Schillerlinde. Errichtet wurde das pyramidenförmige Denkmal mit Bildnistondo zum 100.Geburtstag des Dichters (1905), aus Steinen des ehem. Gefängnisses. Wörrstädter Graben zwischen Ev. Kirche und Markplatz in Wörrstadt.

Der Mennonit David Möllinger erwarb 1744 das Anwesen Hauptstr. 34, später auch die benachbarten Höfe und sonstige Flächen in großem Umfang. Er betrieb Ackkerbau, wo er durch Düngung wesentlich zur Abschaffung der Drei-Felder-Wirtschaft beitragen konnte. Er züchtete Schweine und hielt bis zu 40 Mastochsen. Er betrieb Weinbau, brannte Schnaps und braute Bier, dass er im Keller unter der "Villa Fliedner" lagerte. Als anerkannter Ökonom wurde er zum Hoflieferanten des gräflichen Hofes…

Rund ums Jahr und drei Mal wöchentlich: Einer der ältesten und wohl auch schönsten Märkte Deutschlands ist der Mainzer Wochenmarkt.