
Das Rheinhessische Postmuseum stellt einen Abriss der regionalen Postgeschichte mit dem Schwerpunkt auf der Briefpostversorgung im ländlichen Raum dar. Hier werden Poststempel, Briefkästen und Postschildern aus über 150 Jahren ausgestellt. Gruppen sind herzlich willkommen. Führungen sind ebenfalls möglich. Der Eintritt ist frei.

Kultur ist ein Begriff mit vielen Facetten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Diesen Entdeckerdrang möchten wir als Ki-Jugenheim gerne unterstützen, indem wir allen neugierig gebliebenen Menschen in Jugenheim und Umgebung ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kulturprogramm anbieten. Die Kulturinitiative sieht sich dabei als Bindeglied zwischen dem erfolgreichen Wirken der Jugenheimer Vereine und allen weiterführenden kulturellen Angeboten. Das Kulturprogramm ist auf der Internetseite veröffentlicht. Dort können auch…

Die Menhire stammen aus vorgeschichtlicher Zeit. Von der einst größeren Gruppe sind heute noch drei erhalten. Der bekannte „Hinkelstein“ befindet sich weiterhin unweit seines ursprünglichen Standorts am südlichen Ortsrand. Die beiden anderen Steine, der „Dicke Stein“ und der „Spitze Stein“, wurden im Zuge der Flurbereinigung versetzt und liegen nun auf einem Grundstück nahe der Wiesbachbrücke in der Bahnhofstraße. Der „Dicke Stein“ wurde dort wieder…

Um 1150 verließ Hildegard von Bingen mit 20 Gefährtinnen die Frauenklause am Kloster Disibodenberg, nachdem ihr Erstlingswerk „Liber Scivias“ große Bekanntheit erlangt hatte. Ihr erstes eigenes Kloster gründete sie am Rupertsberg bei Bingen. Hier erhielt die Äbtissin, die nun ihr zurückgezogenes Klausnerinnenleben zugunsten eines öffentlichen Wirkens aufgab, Anschluss an die wichtigen Verkehrswege des Rheins. Vermutlich zwischen 1155/58 und 1165 entstand die neue Klosteranlage mit der…

Den Kult des Mithras brachten römische Legionäre bereits im 2. Jahrhundert nach Mainz. Er stand in direkter Konkurrenz zum aufkommenden Christentum, da beide Religionen einige Parallelen aufwiesen. Die unterirdischen Kultstätten, sogenannte Mithraeen, bestanden aus länglichen Gewölben mit einem Mithrasaltar an der Stirnseite und waren als Sternenhimmel ausgemalt. Die Anhänger des Kults trafen sich also unter der Erde, doch symbolisch unter dem Himmelszelt. Der gut erhaltene Altar besteht aus Odenwälder…

Die ringsum begehbare Wehrmauer wurde größtenteils im 15. Jahrhundert errichtet. Ihre verletzlichste Flanke am Mainzer Berg erhielt eine Verstärkung durch einen Zwinger. Dem einzigen Zugang war (auf der Höhe Grabengasse/Kirchgasse) als zusätzlicher Schutz eine Barbakane („Vortor“) vorgelegt. Der zweite, südliche Durchbruch wurde 1873 als Zufahrt zu den Weinbergen geschaffen. Als markantes Bauwerk fällt der so genannte Malakoffturm ins Auge – einst die „Alte Wache“ mit…

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.

Weithin sichtbar ist die gotische Katharinenkirche das architektonische Juwel unserer Stadt. Bewundern Sie das gotische Maßwerk und die prächtigen Buntglasfenster wie die "Oppenheimer Rose" oder lauschen Sie den Klängen der Wöhl-Orgel. Lohnenswert sind auch auf der Aufstieg auf den Vierungsturm sowie im Außenbereich die Michaelskapelle mit dem Beinhaus. Wir empfehlen eine Führung mit unseren qualifizierten Kirchenführern! private Führungen für geschlossene Gruppen (max. 20 Personen) Dauer: ca.…