
Eine Besonderheit unter den Weinbergshäuschen, die in ganz Rheinhessen den Bauern und Winzern als Schutzhütten dienten, sind die Trulli. Wie weiße Zuckerhüte leuchten sie zwischen den Rebzeilen auf. Drei davon findet man in der Region um Flonheim. Der Name kommt von den vor allem in Apulien/Italien vorkommenden Rundhäusern. In unserer Region wurden sie im 18. Jahrhundert als Schutzhütten in den Weinbergen errichtet, wobei historisch nicht belegt ist, ob die Rundhäuser aus Apulien als Vorbild…

Ein virtueller 360° Rundgang lädt zum Erkunden ein und gibt die Möglichkeit, die kING jederzeit aus der Ferne zu besichtigen. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm erhalten Sie hier.

Der Untertorturm ist einer der sieben Türme der im 15. Jahrhundert als Schutz erbauten Fleckenmauer. Das 1840 niedergelegte Tor wurde zuvor Tag und Nacht bedient. Der Wehrgang führte um den Turm über das Tor auf die andere Straßenseite. Bis zur Renovierung 1989 war der Hocheingang im Westen der einzige Zugang zum dreistöckigen Wachturm. Der Turm diente unter anderem als Wachstube und vermutlich auch als Wohnung des Wächters. Text lt. Beschilderung am Turm mit freundlicher Genehmiugung der OG…

Das Stift und Kloster St. Paulus, ab dem Jahr 1002 erbaut, findet sich inmitten von Worms und ist ein Ort der Ruhe in der quirligen Stadt. Die Stiftskirche wurde ursprünglich als dreischiffige romanische Pfeilerbasilika erbaut, und die steinernen Kuppelhelme der beiden Heidentürme geben der Kirche ihr besonderes Gesicht. Der Chor ist im Gegensatz zu anderen Stiftskirchen fünfseitig geschlossen in guten spätromanischen Formen. Der Westbau trägt eine Achteckkuppel (13. Jahrhundert) und ist flankiert von zwei…

Das Winternheimer Wäldchen ist ein kleiner Wald auf dem Westerberg.

Der Druckladen im Gutenberg-Museum Mainz ist sowohl Druckwerkstatt als auch Experimentierlabor und bildet das zentrale museumspädagogische Angebot der Einrichtung. Hier können Besucher:innen jeden Alters – von Kindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen – die „Schwarze Kunst“ des Druckens hautnah erleben, eigene Schrift- und Drucksachen gestalten und mit Blei- und Holzschriften sowie Abzugspressen experimentieren. Zahlreiche Workshops, Führungen und kreative Programme wie Kindergeburtstage oder…

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.

Nachdem das bis dahin einzige Gotteshaus St. Martin bei der Kirchenteilung den Reformierten zugesprochen worden war, mussten die Katholiken zunächst in eine Kapelle zu Ehren aller Heiligen in der Bornstraße 14 ausweichen. Dort hatte sich schon seit 1610 der katholische Friedhof befunden. Die katholische Kirche Schmerzen Mariens wurde 1733 erbaut. Ihren Bau ermöglichte eine Schenkung der Mainzer Patrizierfamilie Gedult von Jungenfeld, die das Grundstück zur Verfügung stellte. Die Innenausstattung besteht zum Teil aus…