
Das Biotop Rohrwiesen ist auf der Hiwweltour Zornheimer Berg schon von Weitem auszumachen. Die vielen Arten im Biotop begrüßen Wanderer mit einer intensiven natürlichen Geräuschkulisse, die erst abnimmt, wenn die Hiwweltour in die Weinberge übergeht.

2003 wurde der Platz in der Ortsmitte neu angelegt. Blickfang des Platzes ist der Brunnen. Das Wasser sprudelt hier aus einem großen gehauenen Sandstein, der unter einer Schatten spendenden Kastanie steht.

Wa sserbehälter 1 905 nach den Plänen von Wilhelm Lenz Kulturinspektion Mainz, als Bestandteil der „Wasserversorgung des Selz-Wiesbach-Gebietes südlich der Ortslage an einem Weinbergsweg in Jugendstilformen erbaut. Kubischer Sandstein-Bossenquaderbau vor dem in den Hang gebauten Wasserreservoir. Quelle: Kulturdenkmäler Rld.-Pfalz

Seit 1381 waren nachweislich Juden in Wörrstadt ansässig, denn zu dieser Zeit wird erstmals eine „Judenpforte“ genannt. Die Bezeichnung eines Tores an den Zu- bzw. Ausgangsstraße der Befestigungsanlage. Es gab auch die „Judengärten“, das waren Gemüsegärten außerhalb der Ortslage (heute links und rechts der Talstraße). Um 1800 gab es schon eine jüdische Begräbnisstätte, die sich auf dem „Kehlberg“ (heute Eichenring) befand, 1870/1873 jedoch nicht mehr…

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Die Burg Neu Baumburg, auch Neu-Bamberg, Neubamberg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg oberhalb der Gemeinde Neu-Bamberg. Sie wurde um 1253 von den Raugrafen erbaut, 1253 als „Novum castrum apud Sarlesheim“ erwähnt und 1283 im Besitz des Raugrafen Heinrich II. von Neuenbaumburg. Am 12. April 1338 wurde die Hälfte der Burg und des Dorfes von den Raugrafen für 1.300 Pfund Heller an den Erzbischof Heinrich III. von Mainz verpfändet und am 11. März 1419 teilen sich der Erzbischof Johann II. von Mainz…

Durch den Abriss baufälliger Gebäude im Jahr 2011 konnten Archäologen die nun freiliegende Fassade des Nordtrakts genauer untersuchen. Dieser wurde in der karolingischen Gründungsphase der Ingelheimer Pfalz errichtet. Der Gebäuderiegel mit einer Länge von etwa 60 Metern und einer Tiefe von elf Metern wurde möglicherweise als Wohntrakt genutzt. Heute kann im Denkmalbereich die sanierte Fassade des Nordtrakts besichtigt werden. Zwei Bogenscharten in der Wand stammen aus dem 12. Jahrhundert, als die Pfalz zu…

Eine Besonderheit unter den Weinbergshäuschen, die in ganz Rheinhessen den Bauern und Winzern als Schutzhütten dienten, sind die Trulli. Wie weiße Zuckerhüte leuchten sie zwischen den Rebzeilen auf. Drei davon findet man in der Region um Flonheim. Der Name kommt von den vor allem in Apulien/Italien vorkommenden Rundhäusern. In unserer Region wurden sie im 18. Jahrhundert als Schutzhütten in den Weinbergen errichtet, wobei historisch nicht belegt ist, ob die Rundhäuser aus Apulien als Vorbild…