Liebesnet © Michael Jung

Westhofen

Liebesnest

Das Liebesnest   Erbaut von Daniel Graf aus Monzernheim im Jahr 1934. Es handelt sich um einen Backsteinbau mit Beton-Flachdach und einem Bruchsteinfundament. Im Inneren wurde eine kleine Bank rundum angebracht. Die östliche Wand beweist eindeutig, dass es ein beliebtes Schutzhäuschen für Liebende war und noch immer ist.   Höhe: 182 Gemarkung: "Im mittelsten Tal" genannt "Hasenloch" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Der heutige Besitzer ist das Weingut Keller / Flörsheim-Dalsheim (seit…

Gnadenbild © Dr. Luzie Bratner, Mainz

Sörgenloch

Katholische Pfarrkirche Mariä Opferung

Das vielverehrte Gnadenbild im Hochaltar ist am Fest Mariä Geburt (8. September) alljährlich Ziel einer großen Wallfahrt. Die hervorragende Tonplastik zeigt die auf einer Bank sitzende, mit dem Jesusknaben spielende Muttergottes in weich fließenden Gewändern. Sie ist in der Blütezeit der Tonplastik am Mittelrhein um 1420 entstanden und gehört in den Umkreis der Bildwerke in Bingen. Liebfrauenland - Gotik in Rheinhessen

Kaiser Friedrich-Turm © Torsten Silz / Stadt Bingen

Bingen am Rhein

Kaiser Friedrich-Turm

1887 bis 1888 wurde der von den Architekten Anton Louis und Johann Doll geplante Turm errichtet. Ursprünglich sollte es ein Holzturm sein, den man auf dem westlichen Teil des Rochusberges, dem sogenannten Scharlachkopf errichten wollte. Dazu fehlte aber erst mal das Geld. Nach dem Tod des langjährigen Binger Bürgermeisters Eberhard Soherr konnte dann die Idee verwirklicht werden. Denn er hatte in seiner Hinterlassenschaft verfügt, dass 10.000 Mark für die Errichtung eines massiven Turms mit Basalt-Lava und Sandsteinen…

Brunnenpfad © Stadt Ingelheim/Forschungsstelle Kaiserpfalz

Ingelheim

Brunnenpfad

Der Zugang zum Brunnenpfad liegt versteckt am hinteren Ende dieses Platzes. Folgt man links dem schmalen Weg, so führt der Brunnenpfad nah an der engen Bebauung des Zuckerberggebiets entlang. Der Ursprung des Namens „Brunnenpfad“ ist unbekannt. Vermutlich handelte es sich um einen Pfad, den Bewohner nutzten, um Brunnen außerhalb der befestigten Wehrmauern zu erreichen. An dieser Rundwegstation befindet sich auch der sogenannte Gesundheitsbrunnen. Eine Treppe führt zu dem in 4 Meter Tiefe sprudelnden Quellwasser,…

Wehrturm Burgunderstraße © Rainer Oppenheimer/Stadt Ingelheim

Ingelheim

Wehrturm

Historischen Karten zufolge nahm dieser runde, doppelgeschossige Wehrturm mit spitz gemauertem Steinkegeldach die südöstlichste Position der alten Ortsbefestigung ein. Der östliche Verlauf der ehemaligen Mauerflucht führte, über den später trassierten Neuweg hinweg, auf das Uffhubtor zu. Der Turm stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Diese Variante von Wehrtürmen kommt in Ober-Ingelheim am häufigsten vor. Im 19. Jahrhundert erfolgte oft der Ausbau zu Wohnzwecken.

Cosmas und Damian © Verbandsgemeinde Gau-Algesheim

Gau-Algesheim

Katholische Pfarrkirche St. Cosmas u. Damian

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.

Rheinufer in Heidenfahrt © Stadt Ingelheim/ml

Ingelheim

Rheinufer Heidenfahrt

Von 2001 bis 2004 wurde das Rheinufer in Heidenfahrt aufwendig umgestaltet. Heute verbindet die Flusslandschaft Naherholung und Naturschutz und zählt vor allem in den Sommermonaten zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Einige Höhepunkte des Uferabschnitts sind Promenade und Liegewiese, zahlreiche Wasservögel in Ufernähe und ein fantastischer Blick auf den Rheingau.