In der Tourismusstrategie Rheinhessen 2025 ist die Neuausrichtung des Radtourismus als eins der wichtigsten Entwicklungsziele festgeschrieben. Damit kann nun auf der Grundlage des „Radtouristischen Entwicklungsplans“ begonnen werden. Das 100-seitige Papier, das in diesen Tagen vom Planungsbüro BTE Tourismus- & Regionalberatung vorgelegt wurde, fasst die wesentlichen Erkenntnisse und Kernergebnisse des Projektes zusammen und gibt den Startschuss für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen.

Der Entwicklungsplan gibt den Fahrplan für die Weiterentwicklung des Radtourismus in Rheinhessen vor. Ausgangspunkt war eine Stärken-Schwächen-Analyse, die der Region ein großes Potential im Radtourismus bescheinigen konnte, gleichzeitig aber auch Handlungsbedarf ermittelt hat.

Wettbewerbsfähigkeit durch Qualität

Ziel des Entwicklungsplans ist es, das radtouristische Angebot auf die Bedürfnisse der Zielgruppen auszurichten und Rheinhessen im Wettbewerb der Raddestinationen zu positionieren. Das geht nur mit einer konsequenten Weiterentwicklung der Qualität des gesamten Angebotes. Wichtige Aspekte sind eine erlebnis- und serviceorientierte Routenführung, die Verbesserung der Wegebeschaffenheit und eine gesicherte ÖPNV-Anbindung. Zur Qualitätssicherung wird ein Modell zur nachhaltigen Finanzierung von Wegemanagement und Marketing einen maßgebenden Beitrag leisten.

Rundrouten nutzen vorhandenes Potential

Das künftige touristische Radwegenetz wird größtenteils aus Rundrouten von 20 bis 60 km Länge bestehen. Diese gehen von sogenannten Kristallisationsorten aus, die über wesentliche Infrastruktur wie Unterkünfte, Gastronomie und ÖPNV-Anbindung verfügen. Allen gemeinsam ist der Anspruch, die für die Profilierung als Raddestination wichtigsten Themen – Wein, Kultur, Rhein und Weite – besonders erlebbar zu machen.

Zustimmung auf breiter Basis für weitere Verbesserungen

Da, wo die angestrebte Qualität noch nicht erreicht ist, zeigt der Radentwicklungsplan Handlungsfelder auf, in denen die Kommunen, Touristiker und Leistungsträger aktiv werden müssen.

Landrat Ernst Walter Görisch, stellvertretender Vorsitzender der Rheinhessen-Touristik GmbH, freut sich über den großen Rückhalt der Kommunen, auch über die Regionsgrenzen hinaus: „Die Verbandsgemeinden und Städte haben sich per Grundsatzbeschluss hinter den Entwicklungsplan gestellt. Auf dieser Basis können wir mit der Umsetzung starten. Unser Ziel ist es, 2022 die ersten Routen in die Vermarktung bringen zu können.“

Möglich durch LEADER-Förderung

Der „Radtouristische Entwicklungsplan“ konnte dank einer LEADER-Förderung erstellt werden. Vier LAGen (Donnersberg /Lauterer Land, Soonwald-Nahe, Rhein-Haardt, Welterbe Oberes Mittelrheintal) waren unter Federführung der LAG Rheinhessen an diesem Kooperationsprojekt beteiligt. Das Projektvolumen betrug 35.000 €; davon waren 24.500 € LEADER-Fördermittel.

 

Mehr Informationen und den Abschlussbericht zum Download finden Sie auf www.rheinhessen.de/radtouristischer-entwicklungsplan

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